Sonntag, 10. November 2013

Spin-Off: Ein attraktives Feld mit hohen Hürden

Unsere  jetzt 14-jährige Erfahrung mit technologieorientierten Ausgründungen aus Unternehmen und wissenschaftlichen Institutionen, wie Universitäten oder Forschungsgesellschaften lassen sich auf den Punkt bringen:

  • Oftmals langwieriger Ausgründungsprozess
  • Change vom Angestellten zum Unternehmer
  • besondere Transfer-Herausforderungen, beispielsweise beim IP oder Personal
  • (anscheinend) attraktive Marktpotenziale vs. herausfordernde Technologieentwicklung bis hin zur eigentlichen Marktreife
  • erst ein breites Investorenkonsortium bildet ein solides Fundament

Nicht immer ist eine Abspaltung endgültig und einem vollständigem Abschied gleich. Spin-Off´s garantieren den Firmen oder Instituten am zukünftigen Innovationsprozeß, sowie an der Innovation selbst noch zu partizipieren, sofern man sich weiterhin in einem gewissen (kleinen) Rahmen am Unternehmen beteiligt. Die Innovationszyklen drehen sich immer schneller, da wollen sich viele Unternehmen den Zugriff auf die Produkte von morgen erhalten, auch wenn sie nicht zum Kerngeschäft gehören und ihre Marktfähigkeit erst noch unter Beweis stellen müssen. Auch für wissenschaftliche Institute ist ein Ausgründungsprozeß durchaus auch eine interessante Perspektive: Wird doch endlich auch eine Technologie bis an den Markt gebracht und frühzeitig auch Marktbedingungen unterworfen - Lessons, die kein Labor bietet.

Weitere Infos zum Spin-Off-Thema im Interview auf managementradio.de oder als Beitrag im VC-Magazin

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